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Mehr Mindestlohn, weniger Spielraum: Malerbetriebe geraten weiter unter Druck 

Der Geschäftsführer eines Malerbetriebes sitzt an seinen Schreibtisch
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab dem 1. Juli 2026 steigt der Mindestlohn für gelernte Beschäftigte im Maler und Lackiererhandwerk auf 16,13 Euro pro Stunde.

Faire Löhne sind wichtig, gute Mitarbeiter müssen ordentlich bezahlt werden. Doch viele Betriebe stehen vor einem echten Problem: Frisch ausgelernte Gesellen verdienen inzwischen fast so viel wie langjährige Fachkräfte.

Das Lohngefüge gerät unter Druck

Wer seit Jahren zuverlässig gute Arbeit macht, erwartet zu Recht, mehr zu verdienen als ein Berufseinsteiger.

Genau dieser Abstand wird immer kleiner. Eigentlich müssten dann auch die Löhne erfahrener Mitarbeiter steigen. Doch dafür fehlt vielen Betrieben der Spielraum.

Die Kosten steigen weiter

Löhne, Material, Energie, Versicherungen und Bürokratie. Alles wird teurer.

Gleichzeitig lassen sich höhere Preise kaum noch vollständig an die Kunden weitergeben. Viele Kunden sind selbst am Limit. Nicht jeder kann oder will noch höhere Handwerkerrechnungen bezahlen.

Faire Löhne brauchen faire Bedingungen

Das Handwerk ist nicht gegen gute Bezahlung. Aber Löhne müssen auch erwirtschaftet werden können.

Wenn die Politik immer neue Kosten beschließt, ohne Betriebe spürbar zu entlasten, wird es für viele Malerbetriebe eng.

Unser Fazit

Der Mindestlohn von 16,13 Euro ab Juli 2026 wird viele Betriebe zusätzlich belasten.

Faire Löhne funktionieren nur mit wirtschaftlich gesunden Betrieben. Genau das muss die Politik endlich verstehen.

Leitet diesen Beitrag gerne an Kolleginnen und Kollegen weiter. Je mehr Betriebe ihre Stimme erheben, desto eher wird unsere Lage gehört.